Tattooentfernung

Es gibt viele Gründe für eine Tattooentfernung

In den letzen Jahren hat sich die Zahl um knapp 40% erhöht, derer die sich mit ihren Tätowierungen nicht mehr wohl in ihrer Haut fühlen. Meistens sind es Frauen zwischen 25 und 50 Jahren.

Ca. 500.000 Menschen wollen ihre Jugendsünden wieder loswerden. Das einstig modische Steißgeweih ist heute nicht mehr trendig. Auch der Name vom Ex gefällt dem neuen Partner bestimmt nicht.

Wer sich in jungen Jahren eine Tätowierung stechen lässt macht sich darüber keine Gedanken, dass es ihm vielleicht irgendwann einmal nicht mehr gefallen könnte.
Auch der Arbeitsplatz oder ein Berufswechsel tragen dazu bei dass ein Tattoo an der falschen Stelle störend oder auch sehr belastend sein kann.

Wir entfernen ihr ungeliebtes Tattoo mit modernster Lasertechnik. Sie entscheiden ob Sie es komplett entfernen möchten oder eine Aufbereitung für ein Cover up Motiv wünschen.

Tätowiervorgang

Tätowiernadeln stechen die Farbe in die Dermis. Da die Epidermis sehr dünn ist, scheint die Farbe durch sie hindurch. Die Makrophagen können die großen Farbpartikel über das Lymphsystem nicht abtransportieren.
Laserbehandlung
Durch die Laserbestrahlung werden die Farbpartikel erhitzt, bis sie in viele kleine Teilchen zerfallen.
Farbentfernung
Die kleinen Farbteilchen werden von den Makrophagen aufgenommen und über das Lymphsystem abtransportiert. Mit ca. sechs bis zwölf Behandlungen werden Tätowierungen effektiv und sanft entfernt. Laien-Tattoos und Permanent-Make-Up benötigen in der Regel deutlich weniger Behandlungen. Die Pigmente werden von Behandlung zu Behandlung immer heller. Das Tattoo bleicht aus, bis es letztendlich verschwunden ist. Die Tattooentfernung mit dem Laser ist die effektivste und hautschonendste Form der Tattooentfernung.

Fragen und Antworten

Tattooentfernung
Tattooentfernung

Eine Tattooentfernung hängt von vielen Faktoren ab: Gesundes Immunsystem, das Alter des Tattoos, die Dichte, die Tiefe der Farbe und in welchem Land es gestochen wurde. Auch ob es ein von einem Profi oder einen Laien gestochen wurde.

Die 10 wichtigsten Fragen einer Tattooentfernung

Angst vor der Behandlung muss man nicht haben.
Der einzelne Laserschuss fühlt sich an wie das Schnippen eines Gummibandes auf die Haut. Grundsätzlich ist die Behandlung nicht schmerzhafter, als beim tätowieren. Aber kommt natürlich auf die Körperstelle an, außerdem hat jeder Mensch ein anderes Schmerzempfinden.

Das Tattoo sollte wenigstens einen Monat alt sein, damit die Haut bis hierhin soweit regeneriert ist.

Beim Lasern wird mit gebündeltem Licht in einem komprimierten Lichtblitz auf die Haut gezielt. Das Laserlicht erkennt die Farbpigmente und zielt  genau auf diese. Unmittelbar umgebendes Gewebe wird dabei nicht zerstört. Es entsteht enorm viel Energie, die dazu führt, dass die angezielten Farbpigmente in den Zellen zertrümmert werden. Durch diese Schockwelle wird die Zelle gesprengt und die kleinen Farbpartikel werden im Körper als Fremdkörper erkannt und über die Blutbahn und das Lymphsystem abtransportiert.

Der Laserstrahl verletzt die Haut nicht, er erkennt und zielt auf die Farbpigmente. Trifft ein abgesprengter Farbpartikel in der Oberhaut auf ein Gefäß, kann es zu leichten Blutungen kommen oder Lymphflüssigkeit kann austreten. Bei empfindlicher Haut kann es zu Rötungen oder Schwellungen kommen, die aber nach ein paar Tagen wieder abklingen.

Werden die Nachsorgehinweise eingehalten, entstehen keine Narben.

Leider ist es aber mit einer Behandlung nicht getan. Eine erfolgreiche Tattooentfernung kann von 5 bis zu 15 Behandlungen in Anspruch nehmen. Zwischen den Behandlungen sollten wenigstens 4 Wochen liegen, weil das Immunsystem Zeit braucht, die zertrümmerten Farbpartikel abzutransportieren. Und die Haut sich wieder regenerieren kann! Die Anzahl der Behandlungen hängt u.a. von folgenden Faktoren ab: Farbe und Größe des Tattoos, Stechtiefe, gestochene Farbmenge, Funktion des
Lymphsystems und Ihr eigenes Mitwirken nach der Behandlung.

Garantie auf vollständige Entfernung kann nicht gewährleistet werden, weil es nicht wirklich nachvollziehbar ist, welche Stoffe sich in den angewandten Tattoofarben befinden.

Die ersten 2 bis 3 Tage sollte die behandelte Haut nur sehr vorsichtig mit klarem Wasser oder mit einem Desinfektionsspray gereinigt werden, von parfümierten Cremes und anderen Kosmetika ist abzuraten. Eventuelle entstehende Blasen und Krusten nicht öffnen oder abkratzen, deshalb sollte auch zu starkes Abrubbeln mit dem Handtuch vermieden werden. Mit vorsichtigem Abtupfen die Haut trocknen und nicht luftdicht verschließen.

Nach 3 bis 4 Tagen kann eine Wund- und Heilsalbe aufgetragen werden, um die Haut beim Regenerierungsprozess zu unterstützen und geschmeidig zu halten. Zum Beispiel funktioniert Panthenolsalbe (gibt es rezeptfrei in der Apotheke) ganz gut. Auf gar keinen Fall Melkfett oder Vaseline auftragen, durch das Fett kommt an die Haut nicht mehr genug Luft und Bakterien haben hier die Möglichkeit, sich gut zu vermehren.

Saunagänge, Solariumbesuche und Sonnenbäder sind erstmal tabu. Die direkte Sonneneinwirkung auf die behandelte Haut sollte für einige Zeit gemieden werden. Sie ist durch Kleidung oder Sonnenschutzmittel mit mindestens LSF 30 zu schützen.

Ich habe keine Festpreise, da jede Tätowierung anders ist, ich mache einen Kostenvoranschlag wenn ich die Größe des Tattoos sehe. Der Preis bezieht sich auf die einzelnen Sitzungen.