Dauerhafte Haarentfernung

Samtweiche Haut steht bei vielen Menschen oben auf der Wunschliste, wenn es um gepflegtes Aussehen geht. Härchen oder gar Stoppel wirken störend, wenn es um ästhetisches Aussehen geht.

Ein Haarfreier Körper gehörte schon im antiken Griechenland und im alten Ägypten zum absoluten Schönheitsideal. Es ist keine neue Mode und keine Erfindung der westlichen Kultur. Immer mehr Frauen und auch mehr und mehr Männer entscheiden sich für einen gepflegten haarfreien und ästhetischen Körper.

Was muss ich wissen, wenn ich mich für eine dauerhafte Enthaarung entscheide?

Die Methoden spielen dabei eine entscheidende Rolle. Viele benutzen Rasierapparate, Wachs oder schmerzhafte Epiliergeräte. Diese können die Haut reizen und auch verletzen. Es können Pickel, Pusteln und Rötungen entstehen.

Dank neuester Techniken ist es jetzt möglich, die Haare zumindest vorübergehend nicht nachwachsen zu lassen, wie beispielsweise mit der IPL-Technologie oder auch das Laserverfahren.

Je nach Haut und Haarbeschaffenheit können die neuen Techniken das Haarwachstum sehr stark reduzieren und/oder auch bis zu 5 Jahren so weit verlangsamen so dass kaum noch Haare wachsen.

Als ideale Lösung erweist sich eine dauerhafte Haarentfernung. Konventionelle Methoden zeigen sich oftmals als nicht nur schmerzhaft, sondern garantieren auch keinen befriedigenden Erfolg, wenn dauerhaft Haarentfernung gewünscht wird.

Eine permanente Haarentfernung mit Impulslicht oder Laser gehört zu den hautschonenden und sanften Methoden, wenn störende Körperbehaarung entfernt werden soll.

Fragen und Antworten

Haarentfernung

Eine dauerhafte Haarentfernung ist nur in der aktiven Wachstumsphase (Anagenenphase) möglich. Etwa 1/3 der Körperbehaarung befinden sich immer in dieser Phase, so dass während einer Behandlung ca. 20% der Haarwurzeln durch das Pulslicht dauerhaft zerstört werden.

Haarentfernung

Der Aufenthalt in der Sonne und die Nutzung des Solariums muss mindestens 10 Tage vor und nach der Behandlung eingestellt werden. Lässt sich die natürliche Sonnenbestrahlung nicht vermeiden, muss ein Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor mind. LSF 30, ggf. Sunblocker, vor und nach den Behandlungen verwendet werden.

Die Haare dürfen 4 Wochen vor Beginn der Behandlung nicht gezupft, epiliert oder gewaxst werden, da die Verbindung Haar und Wurzel nicht gestört sein darf. Die Behandlung wird auf vorher rasierter Haut durchgeführt. Wichtig: In den Tagen vor der Behandlung sollte viel Flüssigkeit in Form von Wasser getrunken werden.

Die Behandlung ist relativ schmerzfrei. Die Lichtimpulse werden als ein leicht prickelndes Gefühl vom Kunden wahrgenommen. Der Grad ist je nach Körperstelle und Behandlungsstatus unterschiedlich, je dunkler und dicker das Haar noch ist desto intensiver das Gefühl. Geräte können auf die Empfindlichkeit des Kunden eingestellt werden, so dass auch empfindliche Körperregionen gut behandelt werden können. Auf Wunsch wird auch eine Spezialpflege aufgetragen, um die Haut vorher zu desensibilisieren und nachher zu beruhigen.

Anzahl und Abstände zwischen den Behandlungen Wie viele Behandlungen in welchem Zeitraum erforderlich sind hängt von mehreren Faktoren ab, wie der Haut – und Haarbeschaffenheit. In der Regel handelt es sich um 3- 6 Behandlungen, jedoch ist dies von der Körperzone abhängig, da jede Körperzone eine unterschiedliche Anzahl der Haarfollikel pro cm² hat, wie z.B. die Haut am Bart/Kinn mit ca. 500 Haarfollikel/cm² und die Achselhöhlen mit nur 65 Follikel/cm². Die folgenden Behandlungsintervalle werden empfohlen:

Der Laser ist ein pures Licht, das Energie abgibt. Das Haar nimmt diese Energie auf und leitet sie bis zu den Haarwurzeln weiter, die für das Haarwachstum verantwortlich sind. Diese werden zerstört, so dass sie nicht wieder nachwachsen

In der Regel sind 4-6 Behandlungen notwendig, um eine dauerhafte Haarreduktion zu erzielen. Dauerhaft bedeutet nicht „immerwährend“, was durch die Laserepilation erreicht wird ist eine längerfristige Haarentfernung. Da in der Haut eine Vielzahl von inaktiven Haarzellen eingebettet ist, kann es zu vereinzeltem Wachstum von noch nicht behandelten Haarfollikeln kommen, auch nach hormonellen Schwankungen und Schwangerschaften können sich neue Haarzellen entwickeln.

Pro Sitzung können ca. nur 20 % des Haares reduziert werden und dies aus folgendem Grund:

Haare leben: Sie entstehen, entwickeln sich, wachsen und sterben schließlich ab. Man nennt das Phänomen: Wachstumsphase (anagene, catagene, telogene). Die Haarwurzeln liegen in verschiedenen Tiefen der Haut.

Eine dauerhafte Haarentfernung mit einem mittels Laser ist nur während der Wachstumsphase effektiv! In der anagenen Phase ist das Haar voller Melanin und mit der Wurzel fest verbunden.

Das Melanin übernimmt die Rolle des Übermittlers der Lichtimpulse, ähnlich eines Blitzableiters. Es führt das Licht direkt zu den Haarwurzeln. In der catagenen Phase und später in der telogenen Phase besteht keine Verbindung des Haares mehr mit den Haarwurzeln. Somit wird zwar das Licht weitergeleitet, jedoch ohne Erfolg, da die Haarwurzel nicht erreicht werden kann.

Da nicht alle Haare im Körper in der gleichen Wachstumsphase sein können, ist es klar, dass immer nur ein gewisser Prozentsatz an Haarwurzeln während einer Behandlung erreicht und zerstört werden kann.

Der Diodenlaser kann alle Hauttypen nach Fitzpatrick (1-6) behandeln. Die geeigneten Energiestärken sind voreingestellt. Bei dunkleren Haartypen ist die Energie niedriger und die Impulse länger, bei helleren Typen sind die Energiestärken höher und die Impulse kürzer. Daher kann man auch mit gebräunter Haut behandelt werden, indem man lediglich die richtigen Parameter wählt.